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ESPON

ESPON PROGRAMM 2013

Das ESPON Programm 2013, das europäischer Beobachtungsnetzwerk für territoriale Entwicklung und Zusammenhalt, wurde von der Europäischen Kommission am 07. November 2007 angenommen.

Das Budget des Programms beträgt 47 Mill. € und wird zu 75 % vom EFRE (Europäischer Fonds für Regionalentwicklung) unter Ziel 3 der europäischen territorialen Zusammenarbeit finanziert. Die übrigen Finanzanteile werden von den 31 beteiligten Ländern aufgebracht: die 27 EU Mitgliedstaaten, Island, Liechtenstein, Norwegen und Schweiz.

Das ESPON Programm 2013 zielt darauf ab die Politikentwicklung hinsichtlich des Ziels des territorialen Zusammenhalts und einer harmonischen Entwicklung des europäischen Territoriums zu unterstützen. Dies soll erreicht werden, indem (1) vergleichbare Informationen, empirische Nachweise, Analysen und Szenarien der territorialen Dynamiken zur Verfügung gestellt werden und indem (2) aufgezeigt wird, welche territorialen Möglichkeiten und Potenziale die Entwicklung der Regionen und größerer Territorien aufweisen, um zur europäischen Wettbewerbsfähigkeit, territorialen Zusammenarbeit und einer nachhaltigen und ausgewogenen Entwicklung beizutragen.

Die Aktivitäten des Programms umfassen unterschiedliche und gleichzeitig eng miteinander verbundene Tätigkeiten:

Die angewendete Forschung zu verschiedenen Themen europäischer territorialer Dynamiken steht im Mittelpunkt. Damit sollen wissenschaftliche solide Fakten und empirische Nachweise auf der Ebene von Städten und Regionen bereitgestellt werden. Die Ergebnisse dieser Forschung ermöglichen es, die Stärken und Schwächen individueller Städte und Regionen im europäischen Zusammenhang darzustellen. Die angewendeten Forschungsprojekte werden von transnationalen Gruppen von Forschern und Experten durchgeführt.

Gezielte Analysen in Zusammenarbeit mit Stakeholdern stellen einen wichtigen Projekttyp dar, der die ESPON-Ergebnisse in der Praxis nutzt. Stakeholder bekunden ihr Interesse an der Bearbeitung eines Themas und ESPON stellt ein Team von Experten zusammen, welches die Analysen in enger Zusammenarbeit mit den Stakeholdern durchführt. Diese können die aus europäischer Perspektive erarbeiteten Ergebnisse für die Entwicklung ihrer im Rahmen ihres spezifischen territorialen Kontexts, bei der Entwicklung strategischer Konzeptionen und für andere Aktivitäten nutzen.

Die Entwicklung der wissenschaftlichen Plattform wird durch ein ESPON Datenbank Projekt sowie weitere Aktionen zur Entwicklung territorialer Indikatoren, des Monitoring sowie Werkzeuge für territoriale Analysen, Typologieentwicklungen, Modellierungen und statistische Aktualisierungen unterstützt.

ESPON Ergebnisse werden unter Nutzung verschiedener Medien und Bereitstellung unterschiedlicher ESPON Publikationen verwertet. Veranstaltungen wie ESPON Seminare und Workshops werden regelmäßig organisiert und eine transnationale Kapitalisierung wird durch das Netzwerk der nationalen ESPON Kontaktpunkte sichergestellt.

Technische Unterstützung, analytische Hilfestellung und Kommunikationsstrukturen sichern ein solides Management des Programms und die Möglichkeit der Nutzung der wissenschaftlichen Ergebnisse durch die Politik.

Für die Auswahl der Projektteams nutzt das ESPON Programm 2013 einen offenen wettbewerblichen Prozess mit regelmäßigen Projektaufrufen.

Weitere Informationen sind auf der ESPON Webseite verfügbar.

Disclaimer: The information in this web site does not necessary reflect the opinion of the ESPON Monitoring Committee.