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Über TERCO

Über TERCO

TERCO steht für “European Territorial Cooperation as a Factor of Growth, Jobs and Quality of Life” (Europäische Territoriale Zusammenarbeit als Einflussfaktor für Wachstum, Beschäftigung und Lebensqualität)

Thema

Im Mittelpunkt des Projekts steht die territoriale Zusammenarbeit in transnationalen Kooperationsräumen sowie die grenzüberschreitende Kooperation an internen und externen EU-Grenzen.

 

Thematischer Rahmen

In diesem Projekt wird territoriale Zusammenarbeit als einer der wichtigen Faktoren die zur Entwicklung von Innovationen beitragen angesehen. Dies basiert auf der Annahme, dass Innovationen der Schlüssel für nachhaltiges Wachstum und Beschäftigung sind. Europäische territoriale Zusammenarbeit ermöglicht den Austausch zwischen der Bevölkerung und zwischen Regionen über Erfahrungen und ‚best practices‘ der Regionalpolitik, die über die bestehenden Grenzen hinausgehen.

In verschiedenen europäischen Gebieten wurden im Rahmen unterschiedlicher Strukturen Erfahrungen mit der territorialen Zusammenarbeit gesammelt. Eines der Ziele der gegenwärtigen EU-Programmperiode 2007-2013 besteht darin, den Mehrwert von Kooperationen über Grenzen, sowohl transnational als auch, zu verdeutlichen. Regionen und Städte verschiedener EU-Mitgliedstaaten sind aufgefordert zusammen zu arbeiten und gemeinsame Lösungen für verschiedene Themenfelder zu finden. Das Grünbuch der Europäischen Kommission zum Territorialen Zusammenhalt bezieht sich ebenfalls auf territoriale Zusammenarbeit und stellt ihre herausragende Bedeutung für die europäische territoriale Entwicklung heraus, an deren Ende “long-term and sustainable growth performance of the EU as a whole” stehen sollen.

Zukünftige Bestrebungen zur Stärkung der territorialen Zusammenarbeit können von der Kenntnis der Antriebskräfte für diese Zusammenarbeit, deren Determinanten und sowie der zugrunde liegenden Governance Strukturen profitieren. Dieses Wissen kann das Interesse von Städten, Regionen und Ländern an der Beteiligung an kooperativen Arrangements verstärken. Bessere Kenntnisse auf diesem Gebiet können darüber hinaus auch dazu beitragen, eine Definition des zukünftigen Beitrags der EU-Strukturfonds für territoriale Kooperationsräume vorzunehmen.

 

Relevante Forschungsschritte

 

- Überprüfen, inwieweit die bestehenden territorialen Kooperationsräume angemessen sind, um sich den gegenwärtigen Herausforderungen der territorialen Entwicklung zu stellen (z.B. globale Wettbewerbsfähigkeit, Kohäsion, Klimawandel, demografischer Wandel); Entwicklung von Vorschlägen für ggf. verbesserte Abgrenzungen von Kooperationsräumen in Europa.

- Analyse der angemessenen territorialen Skalen für verschiedene Themen transnationaler Zusammenarbeit.

- Identifizierung von Rahmenbedingungen und Governance Strukturen, die besonders geeignet sind, um territoriale Zusammenarbeit erfolgreich zu realisieren.

- Untersuchung der Bedeutung von Infrastrukturinvestitionen in Kooperationsprogrammen.

- Durchführung von Fallstudien, um detailliert zu analysieren, wie Entscheidungsmechanismen in verschiedenen Kooperationsräumen etabliert werden und deren Erfahrungen einzuschätzen; Überprüfung der Möglichkeiten zur Übertragbarkeit von vorbildlichen Beispielen.

 

Erwartete Ergebnisse

- Daten zu (allgemeingültigen) Charakteristika und ggf. kritische Massen für erfolgversprechende transnationale und grenzüberschreitende Kooperationsräume.

- Indikatoren, die es erlauben, unterschiedliche Typen europäischer Kooperationsräume zu charakterisieren; neue komplexe Indikatoren, die die Entwicklungsmöglichkeiten dieser Räume, ihre sozio-ökonomische Situation sowie ihre Wettbewerbsfähigkeit verdeutlichen.

- Typologien von transnationalen und grenzüberschreitenden Kooperationsräumen, die nach territorialen Charakteristika, Stärken und Schwächen, Potenziale und Herausforderungen klassifizieren.

- Europäische Karten zu (1) einer Typologie von verschiedenen (möglichen) Kooperationsräumen, (2) der gegenwärtigen Situation eines jeden Kooperationsraums (Charakteristika, Stärken, Schwächen) und (3) den territorialen Potenzialen und Herausforderungen eines jeden Kooperationsraums.

 

Projektleitung

EUROREG – Centrum Europejskich Studiów Regionalnych i Lokalnych, Uniwersytet Warszawski, Polen

Detaillierte Informationen zur Projektgruppe stehen unter der Rubrik „Transnational Project Groups” zur Verfügung.

 

Wissenschaftliche Berater

Philippe Doucet

Joaquin Farinos Dasi

Budget: 849 710 €

Projektdauer: Februar 2010 – März 2013

Berichte

Anfangsbericht: 2. September 2010

Zwischenbericht: 4. April 2011

Vorläufiger Endbericht: 2. März 2012

Endbericht: 1. Juli 2012

Weitere Informationen

Für weitere Informationen können Sie die Projektexpertin der ESPON Coordination Unit kontaktieren:

Marjan VAN HERWIJNEN, http://www.espon.eu/main/Menu_Contact/

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Kontaktperson der polnischen Projektleitung ist Katarzyna Zawalinska: k.zawalinska@uw.edu.pl